So, nun der lange versprochene zweite Teil der Skandinavien Reise.
Zunächst gilt es noch die Sehenswürdigkeiten in Birkeland zu beschreiben (derlei gibt es immerhin 3). Da wäre zunächst der Wolf, der vor einer Zeit von einem Zug überfahren worden ist und dann ausgestopft wurde:

Er befindet sich in der Touristinformation (die gleichzeitig auch Bürgermeisterbüro und Stadtverwaltung ist).
Zweitens gibt es noch eine wirklich schon recht beeindruckenden Wasserfall in Birkeland, insbesondere wenn er Hochwasser führt: 
Naja, kein Vergleich zu den Niagarafällen, aber durchaus eine Sehenswürdigkeit.
Somit wären wir schon bei der Dritten und Letzten angekommen, der tausendjährigen Eiche. Der Baum sieht auf den Bildern vielleicht recht klein aus, aber er hat zumindest einen sehr dicken Stamm: 
Und einmal sogar mit Leuten (für Marina): 
Links Nadine und rechts Mariola. So, das ist alles, was man als Tourist in Birkeland sehen kann.
Nachdem alle Sehenswürdigkeiten ordnungsgemäß abgearbeitet wurden, wurde die nächstmögliche Grillstelle aufgesucht. Auf dem Wege konnte man noch sehen, wie hoch das Wasser wirklich war. Auf dem Foto kann man gut erkennen, dass der Fluss nun auch zwischen den Bäumen fließt: 
Hier ist noch ein Bild vom rechten Flussufer. Der Weg, der da mal war ist vielleicht noch mit viel Interpretationsfreiheit zu sehen: 
Obwohl das Wetter nicht sehr gut war herrschte an diesem Tag ein ziemlich hoher Luftdruck, wie dieses Foto eindrucksvoll demonstriert. Der Rauch von unserem Feuer wollte einfach nicht abziehen: 
Und hier sieht man einen Einweggrill mit Würstchen (sehr beliebt in Norwegen, bekommt man für 1,5€; die sollten in Deutschland auch zu haben sein): 
Wohlgemerkt: Der Rauch kommt von dem noch nicht so recht brennenden Feuer und nicht von dem Grill.. Später hat es das Feuer aber gut getan, trotz des total nassen Holzes: 
So und hier noch ein Bild mit Nadine vor ihrer Schule, am Sonntag als wir weiter fuhren: 
Von da an war das Wetter sonnig und sehr warm. Ein weiteres Bild aus Norwegen irgendwo zwischen den Weltmetropolen Birkeland und Årjäng: 
Die nächsten zwei Nächte sind wir bei einem bekannten meines Vaters geblieben, irgendwo mitten im Nirgendwo. Hier gibt es nur Ferienhäuser und Wald, der zur Holzgewinnung benutzt wird. Dementsprechend findet man auch große, kahl geschlagene Flächen: 
Hier ist noch ein Foto, diesmal mit Fotograph auf Bild: 
Bei diesem, grade geernteten Baum konnte ich 110-120 Jahresringe zählen, daran sieht man mal, dass die Holzwirtschaft ein Generationengeschäft ist, sogar ehr ein 2-3 Generationengeschäft: 
Auf diesem Bild kann man die Verwüstungen sehen, die eine Holzerntemaschine hinterlässt. Die Maschine zerstört nicht nur den Waldboden, sondern auch die Pilzmyzele in ihm, sodass z.B. auf Jahre keine Pfifferlinge mehr dort wachsen. Sehr zum Ärger der Pilzsammler (und das tun viele Leute sehr gerne hier): 
Am Rand der Wege kann man deshalb sehr oft auch solche großen Holzstapel antreffen: 
Dafür hier mal etwas schönes: Die ersten Blüten eines Blaubeerstrauches. Der größte Teil des Wadbodens ist von ihnen oder Preiselbeersträuchern bewachsen: 
An dieser Stelle frage ich mich immer, warum in Deutschland keiner Blaubeeren sammelt. Es gibt auch bei uns viele Stellen, die über und über mit den Sträuchern bewachsen sind. Mag sein, dass es den Fuchsbandwurm gibt, aber man kann immernoch Soppa oder Marmelade daraus kochen. Ich denke, es weiß einfach keiner mehr, dass es Blaubeeren bei uns gibt und wo die entsprechenden Stellen zu finden sind. Eine gezüchtete Blaubeere schmeckt im Vergleich zu einer Wildgewachsenen eigentlich nach garnichts, weshalb die Wilden auf jeden Fall vorzuziehen sind..
Nun weiter mit den Bildern. Hier sieht man ein Teil des Grundstücks in der Nacht. In der Mittte kann man auch mein Auto erkennen: 
Nebenbei waren wir auch Angeln, bzw ehr Fischen, da mit Netzen gearbeitet wurde. Das bedeutete für uns am Nachmittag die Netze zu legen und am nächsten Morgen (um 7 Uhr) sie wieder einzuholen. Aus drei Netzen sind leider nur vier Fische raus gekommen, ein kleiner Hecht und drei dafür ziemlich große Barsche. Der größte hatte 1,2kg, was bei einem normal ess-Gewicht von 250g schon sehr viel ist. Hier ist die Ausbeute zu sehen: 
Leider hat der Außenborder gestreikt, sodass ich rudern musste. Naja, was man nicht alles für essen tut, Jäger und Sammler halt
Sodann ging es auch schon weiter nach Stockholm. Hier musste natürlich als Erstes wieder der Wachwechsel begutachtet werden. Die beiden Vorhergehenen waren im Vergleich zu Diesem grade zu lächerlich. Ein berittenes Blasorchester mit Dirigent konnte sonst keiner bieten. Hier sieht man ein paar Soldaten auf ihren Pferden:

Die ganze Veranstaltung hat dann auch mal eben eine dreiviertel Stunde gedauert. Etwas übertrieben..
Hier ist der Königspalast, nachdem die meisten Touristen verschwunden waren: 
Sodann ging es weiter, ins Wasa Museum.
Die Wasa ist ein altes Kriegsschiff, das von Schweden gebaut wurde als es noch eine Weltmacht war. Es hat allerdings nie den Hafen verlassen, da es bereits nach dem Setzen zweier Segel gekentert und gesunken ist. 300 Jahre später hat man es schließlich gehoben und restauriert.
Es ist übrigens gesunken, weil der König unbedingt ein zweites Kanonendeck haben wollte. Da dies aber zu dieser Zeit noch nie ausprobiert worden war, wurde das Schiff einfach “aufgestockt”, was seinen Aufbau bis auf 14m (Im Vergleich zu heute ziemlich lächerlich, aber damals gigantisch) wachsen ließ. Da aber Niemand daran dachte, dass es vielleicht besser wäre es dann auch breiter zu bauen um es zu stabilisieren, sank es bereits beim Auslaufen aus dem Hafen.
In der Halle ist es ziemlich dunkel, daher nur dieses eine Bild mit Blitz: 
Kennt jemand diesen Typen hier?: 
Wohl ehr nicht. Eigentlich schade, denn er ist der Vater der modernen Chemie.
Wer Stockholm besucht muss auch ins Skansen gehen. Es ist eins der ältesten, wenn nicht das älteste Freilichtmuseum mit angeschlossenem Zoo für skandinavische Tiere. Dort kann man z.B. kleinen Bären mit ihrer Mutter beim kebbeln zuschauen: 
Oder einer Elchkuh beim dösen zusehen: 
Natürlich nicht alleine, sondern mit ihren Kumpeln: 
Für diesen Eintrag muss es erstmal reichen, er ist schon viel zu lang. Die Fähre von Stockholm nach Helsinki und Helsinki selbst folgen im nächsten Eintrag. Vielleicht ist dann auch mal Platz für eine Wegbeschreibung mit Karte.